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Das „Outfit“ macht den Unterschied.
Wer eine bestimmte Information sucht, orientiert sich auch an ihrer „Verpackung“ Fachzeitschriften, Zeitungen oder Romane präsentieren sich in unterschiedlichem Outfit. Meistens lässt sich schon vom Buch-Cover, dem Einband, darauf schließen, ob der Inhalt eher sachlich oder unterhaltend ist.
Information nimmt jede Form an.
Printmedien bieten nicht nur eine Mega-Vielfalt an interessanten Themen, sondern auch an Formen. So gibt es gerade in der Werbung besonders originelle und witzige Entwicklungen für Prospekte, Mailings und Verpackungen. Die Spezialisten, die dem Printprodukt die dritte Dimension verleihen sind die Buchbinder, oder moderner: Printfinisher. Denn es geht um mehr als „Bücher binden“. In der modernen industriellen Fertigung verpassen sie den Drucksachen das „Outfit“, das beim Verbraucher und Leser ankommt. Printfinisher sind die qualifizierten „Maßschneider“, die dem Printprodukt den richtigen Schliff – das Finish – verleihen.
Ein Beruf, der gut abschneidet.
Buchbinder haben allerhand zu tun. Sie müssen einerseits hohe Auflagen in bester Qualität fertigen und andererseits die oft engen Termine einhalten. Das verlangt persönlichen Einsatz, Sorgfalt sowie Freude und Know-how im Umgang mit zeitgemäßer Technik. An sie werden viele unterschiedliche Anforderungen gestellt und Lösungen von besonderem Zuschnitt erwartet – summa sumarum: Aufgaben und Herausforderungen, die Spaß machen.
Vom Druckbogen zur Drucksache.
Buchbinder bringen bedruckte Papierbogen in lesefreundliches Format. Erst durch ihre Arbeit, das Printfinishing, entstehen die Erzeugnisse, deren bunte Vielfalt und Funktion wir alle kennen und schätzen: Bücher, Kalender, Broschüren, Zeitschriften, Stadtpläne, Straßenkarten etc. Dass hier viele unterschiedliche Arbeitsvorgänge erforderlich sind, liegt auf der Hand. Das setzt aber auch voraus, dass man sich in den jeweiligen Maschinenabläufen und -funktionen auskennt. Deshalb haben die Buchbinder von heute die Regel-, Mess- und Steuertechnik voll drauf.
Auf die Technik kommt’s an.
Bei der Fülle verschiedener Druckerzeugnisse ist es ganz klar, dass mit unterschiedlichen Techniken gefertigt wird. Buchbinder bedienen einen ganzen Park von Maschinen und Fertigungsstraßen zum Schneiden, Falzen, Sammeln, Zusammentragen, Heften, Binden – natürlich auch zum Kleben, Lochen, Perforieren, Bohren, Prägen, Trennen, Formen, Veredeln und weiteren Fertigungsvorgängen.
First Service.
Alles muss laufen wie geschmiert. Buchbinder sind nicht nur die kompetenten Fachleute, wenn’s um das Finish einer Drucksache geht; sie kümmern sich auch um die Wartung und Funktionstüchtigkeit „ihrer“ Maschinen. Neben einem guten Draht zur Technik gehören zu diesem Beruf ebenso ein Blick für starkes Styling, ein cooles Organisationstalent und eine große Portion Verantwortungsbewusstsein.
Arbeitsvorbereitung ist die halbe Miete.
Buchbinder wissen genau, welche Materialien auf den entsprechenden Maschinen verarbeitet werden können. Ob und wie gefalzt oder geschnitten wird, erkennen Buchbinder fachkundig aus den speziellen Markierungen der Druckbogen. Exaktes Planen und Organisieren sind Voraussetzung, um beste Qualität zu liefern. Jeder Auftrag ist anders und so muss gehörig viel Flexibilität an den Tag gelegt werden. Gerade das macht alles noch interessanter.
 
Vielfalt von Büchern…
Altes Handwerk…
…und modernste Technik